Dienstag, 3. Juli 2012

Gestaltungsanlehnung: Zeichnungen nach Jon Burgerman

Diese Werke wurden in Anlehnung an den Kunst-Doodler Jon Burgerman gestaltet. Maßgabe war das Zeichnen einer Linie, die ohne Absetzen gezogen und am Ende sich selbst wieder treffen musste, sodass eine geschlossene Fläche entstand. Dies geschah mit einem dicken Filzstift.  Folgend sollten Elemente hinzugefügt werden, die gemeinsam ein Gesicht ergaben. Diese Schritte wurden auf mehreren Ebenen wiederholt, sodass sich die Wesen auch überlagerten. Abschließend wurden mit einem dünnen schwarzen Tintenschreiber Ergänzungen, wie Symbole oder auch Bewegungslinien vorgenommen. Fehlende Linien, die hilfreich waren, um Wesen von anderen zu differenzieren, wurden ebenfalls mit dem dünnen schwarzen Tintenschreiber gezogen.

Die Schwierigkeit im Arbeitsprozess besteht darin, aus willkürlich erstellten Formen, Wesen auf mehreren Ebenen zu erschaffen und diese abschließend wieder voneinander gestalterisch zu trennen. Jedem Wesen muss durch charakterisierende Elemente etwas Einzigartiges zugeordnet werden, sodass es sich Komposition von einzelnen Elementen von den restlichen Elementen bzw. den anderen Wesen abhebt.

Maßgaben:
materielle Maßgaben:
  • weißes DIN A4 Blatt

methodische Maßgaben:
  • Anlehnung an Doodle-Stil von Jon Burgerman
  • mit schwarzem dicken Filzstift eine Linie ziehen, ohne abzusetzen, die sich am Ende selbst trifft, sodass eine geschlossene Fläche entsteht
  • Elemente hinzufügen, die ein Gesicht darstellen könnten, sodass Wesen entstehen
  • mehrere Wesen entwickeln, die als Komposition von Elementen übereinander liegen
  • mit dünnem schwarzen Tintenschreiber Symbole, Bewegungslinien hinzufügen, die die Wesen charakterisieren
  • mit dünnem schwarzen Tintenschreiber ergänzende Linien hinzufügen, die die Wesen voneinander abheben